FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sichthüllen, Aktenhüllen, Prospekthüllen und Klarsichthüllen?
- Sichthüllen, Aktenhüllen sind beides die gleichen Artikel. Diese Hüllen haben in der Regel zwei offene Seiten und sind ohne Lochrand. Sichthüllen sind vor allem für den Transport oder lose Lagerung geeignet.
- Prospekthüllen und Klarsichthüllen sind ebenfalls identische Produkte, diese Hüllen sind oben offen und haben links einen Lochrand für das Abheften in Ordner oder sonstige Mappen mit Abheftmöglichkeit.
Welche Farben gibt es:
-> Von großer Bedeutung sind vor allem transparente Hüllen. Hier gibt es die Ausführung in transparent genarbt und glasklar glatt.
Transparent genarbt
Diese Hüllen haben eine leicht strukturierte Oberfläche.
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Vorteile:
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Keine Reflexionen: Bei hellem Bürolicht oder Deckenlampen spiegelt die Hülle nicht. Das Lesen ist entspannter.
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Anti-Fingerprint: Man sieht keine Fettfinger oder Abdrücke. Die Hülle wirkt auch nach mehrmaligem Anfassen noch „sauber“.
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Kein Kleben: Dokumente (besonders Laserdrucke) kleben seltener an der Folie fest (Kopierechtheit vorausgesetzt).
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Nachteile:
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Optik: Die Dokumente wirken etwas „milchig“ oder stumpf. Details in Grafiken kommen nicht so brillant zur Geltung.
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Nicht scanbar: Beim Kopieren oder Scannen durch die Hülle hindurch entsteht oft ein unschönes Rauschen im Bild.
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Beste Verwendung: Arbeitsunterlagen, Preislisten im Lager, häufig genutzte Ordner-Inhalte, Unterlagen für das Tagesgeschäft.
Glasklar glatt (Kristallklar)
Diese Hüllen sind vollkommen durchsichtig und glänzend.
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Vorteile:
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Brillante Optik: Farben und Kontraste wirken hochwertiger. Ideal für Präsentationen.
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Scanbar: Man kann Dokumente oft direkt in der Hülle scannen oder kopieren, ohne Qualitätsverlust.
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Repräsentativ: Sieht „neuer“ und edler aus.
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Nachteile:
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Spiegelung: Unter direktem Licht können sie extrem blenden, was das Lesen mühsam macht.
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Empfindlichkeit: Kratzer und Fingerabdrücke fallen sofort auf.
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Statische Aufladung: Die Hüllen kleben manchmal aneinander oder ziehen Staub an.
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Beste Verwendung: Angebote für Kunden, Portfolios, Zertifikate, Ausstellungsstücke oder Dokumente, die nur selten aus dem Archiv geholt werden.
Welche Stärken gibt es:
Bei Prospekthüllen und Klarsichthüllen wird die Stärke in Mikrometer (oft abgekürzt als my, µ oder µm) angegeben. Die Spanne reicht von extrem dünnen „Butterbrotfolien“ bis hin zu fast brettartigen Sichthüllen.
In der Praxis verwenden wir jedoch nicht Mirkrometer, sonder rechnen es in mm um. Z.B.: 80 Mikrometer sind 0,08 mm.
Der Standard:
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30 bis 40 my (sehr dünn / günstig):
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Gefühl: Sehr weich, knittert leicht, Papier lässt sich schlechter eintüten.
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Einsatz: Massenversand, kurzfristige Ablage, wo das Gewicht (Porto!) eine Rolle spielt. Oft bei sehr günstigen Aktionswaren zu finden.
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50 bis 60 my (Die „Mitte“):
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Gefühl: Solide, aber noch biegsam. Papier lässt sich schon besser eintüten.
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Einsatz: Die klassische Hülle für den täglichen Bürobedarf. Reißt nicht sofort ein und bietet ausreichend Schutz für normale Korrespondenz.
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70 bis 90 my (Gehobene Qualität):
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Gefühl: Griffig, stabil, wertig.
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Einsatz: Unterlagen, die häufig in die Hand genommen werden (z. B. Preislisten oder Schulungsmaterialien). Diese Hüllen stehen oft schon „von selbst“ im Ordner, ohne wegzuknicken.
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Die Premium Hüllen:
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100 bis 120 my (Premium / Stark):
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Gefühl: Fast wie eine dünne Plastikplatte. Sie lässt sich immer wieder verwenden, da sie seltener knickt und weniger Falten hinterlässt.
- Preis-Leistungs-Sieger, da die Hüllen extrem langlebig sind.
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Einsatz: Hochwertige Präsentationen, Zeugnisse oder Verträge.
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150 bis 200 my (Extrastark / Schutzhüllen):
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Gefühl: Sehr steif.
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Einsatz: Oft als Ausweishüllen, Werkstattkarten-Hüllen oder für dauerhafte Aushänge. Hier spricht man oft schon eher von „Sichthüllen“ als von einfachen Prospekthüllen.
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